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>>> Zu Besuch im STERNEN, Schaffhauser Nachrichten, 8.5.2026
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>>> ÜN BOF, Serie 1 – 10, Stand 25.7 pdf 10 Seiten
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1981 S / dt / D / EA


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Goldoni/Eigenproduktion: CAMPIELLO
Freilichtspiele Chur, Gian Gianotti
Carlo Goldoni: Campiello
Übersetzung und Texteinrichtung von Gian Gianotti
Freilichtspiele Chur, Arcas
Premiere: 29. August 1981
Inszenierung: Gian Gianotti
Bühnenbild: Robert Indermaur
Kostüme: Barbara Indermaur
Musik: Gusti Berchtold (italienische Volkstänze aus der Zeit)
Regieassistenz: Yvonne Kocherhans
Grafik: Albi Brun

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Besetzung:
Gasparina: Renata Jenny
Donna Catte: Bethli Obrist
Lucietta, ihre Tochter: Bettina Bisaz
Donna Pasqua: Angelica Biert
Gnese, ihre Tochter: Claudia Carigiet
Orsola: Maria Schmid
Zorzetto, ihr Sohn: Andrea Zogg
Anzoletto: Oliver Krättli
Cavaliere: Rolf Parton
Fabrizio, Onkel der Gasparina: Paul Schmed
Sansuga: Ermanno Chiavi
Musiker:
Gusti Berchtold, Reto Senn, Ruedi Stamm
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18 Vorstellungen:
Premiere 29. August
Vorstellungen täglich vom 31. August bis Mittwoch 16. September

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Gedanken zum CAMPIELLO
Auch wenn es Goldoni in seinen “Memorie” mit dem CAMPIELLO nur so kurz und schnell abrechnet (er widmet ihm nur eine halbe von 600 Seiten), ist ihm ein sehr wertvoller Wurf gelungen. Von seinen 150 Komödien kennt man in deutscher Sprache nur an die 20, und es hätte noch etliche, die einen wahrlichen Genuss bieten könnten. CAMPIELLO ist von einer solchen schlichten komödiantischen Art, die einem Zuschauer einen wahren Genuss im Betrachten der Charaktere vermittelt.
Die Geschichte ist ziemlich banal: Menschen menscheln. Im langen Spiel um soziale Stellung, Konfrontation, um Liebe und Geborgenheit, um Arbeit, Spiel und Profit, gehen da Leute, vor allem Frauen, den Weg des geselligen Zusammenlebens auf einem Platz des alten Venedigs nach.
Dass uns diese “Venezia” des Jahres 1750 erstrebenswert und intakt erscheinen soll liegt sicher nicht im Grundgedanken von Goldoni. Il Campiello (der kleine Platz) ist nicht intakter als andere Plätze, aber dieser lebt. Uns Zuschauern von heute kann das Bild etwas vom italienischen Wohnquartier vermitteln, und zeigen, wie Menschen leben wollen und um menschliche Ansprüche kämpfen. Da sind Leute, die hier und nicht anderswo, die jetzt und nicht irgendwann aktiv leben wollen, Leute, die Bekannte als Bekannte und Fremde als Fremde aufnehmen können. Und das kann uns heute schon noch etwas bedeuten.
Gian Gianotti, Januar 1981
Was ich mit dem Stück versuchen wollte, lag schon im Grundgedanken für die Übersetzung: Ich wollte das mehrheitlich im venezianischen Dialekt geschriebene Stücke in eine Sprache übersetzen, die auch hier als natürlich und dialektal angesehen wird. Das natürliche Spiel vom venezianischen Volk sollte (…) auch übersetzt, italienisch bleiben. (…) Mit dieser Übersetzung wollte ich versuchen, der Sprache bereits auch die Spielform mit ins Wort zu vermitteln. Das Goldoni-Stück sollte kein Stück von Goldoni werden, sondern ein Goldoni-Stück bleiben.
So habe ich meine Mehrsprachigkeit derart eingesetzt, dass ich das Verständnis von Sprache und Kultur (Lebensform) Italiens mit deutschen Wörtern habe äussern wollen … aber das venezianische Wort ist nicht das italienische, da kamen gewisse Probleme auf. Strehler hat das Stück 1974 in venezianischer Sprache inszeniert, und er kennt die venezianische Volkskultur sehr genau. Goldoni ist kein Pirandello, wie Hebbel kein Krötz. Wie konnte ich nun diese venezianische Volkskultur und Lebensform (…) in eine deutsche Sprache übersetzen?
Venezia, Udine usw. waren noch Mitte des 18. Jahrhunderts Zentren der Ladinischen Sprache Italiens, wie auch noch Chur ein Zentrum der rätoromanischen Sprache war. Venezia und Curia/ Cuera/ Coira/ Cuoira /Cuira … waren ja verwandt. Und dazu blühten auch noch die Beziehungen untereinander. Also: Übersetzung des Stückes von Goldoni nicht nur über die italienische Hochsprache, sondern über die rätoromanische. Und dabei kam mir auch das Bargaiot (der Bergeller Dialekt – laut Caspar Decurtins in seiner Rätoromanischen Chrestomathie 1917: “Bergellisch” als “RUMANSZ D’BREGALIA”) sehr gelegen und zu Hilfe: Das sind Sprachen mit ähnlicher Syntax und mit ähnlichem Wort-“Sinn” (nach Ludwig Wittgenstein) …
So weit kamen wir mit der Übersetzung, dass ein Churer Mädchen nach einer Vorstellung sich lobend sagte: “i ha gär nit gwüsst, dass i so viil Italienisch ka!” … da hatte ich natürlich meine hellste Freude daran.
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Zum Stück
Carlo Goldoni hat das stück 1756 für seine Theatergruppe in Venedig geschrieben. Mit dieser Arbeit wollte er das Gespräch über das einfache Volk in Venedig weiterführen. Er wollte dem Publikum zeigen, dass das Volk nicht dumm, einfältig, streitsüchtig, dekadent und primitiv war. So wurde es meistens in den Komödien und in der öffentlichen Meinung dargestellt. Schon in PUTTA ONORATA (Das ehrliche Mädchen) wollte er dieses Gespräch führen, das gelang ihm aber nur sehr beschränkt. Mit CAMPIELLO, sieben Jahre später, konnte er das Gespräch sehr theaterwirksam führen – die Komödie gefiel.
Sehr durchsichtig in ihrer Einfachheit werden die Charaktere aufeinander losgelassen. Drei Mutter-Frauen kämpfen um ihre Stellung und um ihre Nachkommenschaft. Die zwei Mädchen und der Bub sind ausgewachsene junge Leute, aber trotzdem noch Kinder ihrer Mütter, ihre Kinder! Sie setzen das Spiel der Selbst-Bestätigung fort und wählen sich die Mitspieler fürs Spiel und fürs Leben., und werden noch lange Kinder und Partner als Besitz betrachten und behandeln.
In diesen Lebens-Schwarm sticht auch noch der Cavaliere, der ahnungslos in eine feste Struktur hineinstolpert und seine Freude daran findet. Er ist aber nicht nur zur Freude der Anwohner aufgekreuzt.
Sehr ähnlich wie der Cavaliere kann auch der Zuschauer Gefallen daran finden, zu sehen wie sich da Chancen und Gefahren anbahnen, gefährlich angepeilt und vollkommen offen angegangen werden: Eine Gratwanderung, die heute Menschenleben und Existenzen kosten könnte. Die Personen im Spiel, und höchstwahrscheinlich auch im Lebensbeispiel für Goldoni können sich aber darin bewegen und sich auch recht wohl fühlen, wie es so scheint: denn die “Schwierigkeiten” werden gar nicht angegangen, wie wir sie öfters in unserer Gesellschaft angehen wollen (analytisch, offen und ehrlich, gesprächsbereit!), geschweige denn gelöst. Es sieht so aus, als würden die Probleme bewusst nicht gelöst, um dem Leben nichts Lebenswertes abzunehmen.
Wahrzunehmen und wahrgenommen zu werden ist hier das Wichtigste. Besser Krach als Passivität, besser müde werden in der Konfrontation als frisch und “jung” bleiben in der Vereinsamung.
In der Inszenierung und Goldoni-Studie von Giorgio Strehler 1974 in Mailand am PICCOLO TEATRO wurde das soziale Spiel im CAMPIELLO analysiert. Das soziale Bewusstsein von Carlo Goldoni, seine klare Einsicht in menschliche Beziehungen und Freude an menschlichen Gefühlen und Schwächen mussten somit einen festen Bestandteil der Inszenierung werden: Goldoni als Ethnologe, Kritiker und Politiker der Sprache und des Lebensspiels.
Dieses Gespräch soll auch hier weitergeführt werden.
Gian Gianotti, Ende August 1981
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Das Programmheft:
>>> CAMPIELLO, Das Programmheft pdf, 15 Seiten
>>> Goldoni MEMORIE, Il contenuto pdf, 1 pagina
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Pressestimmen:
>>> Vorschau auf das nächste Jahr, Bündner Zeitung, 4..12.1980
>>> Goldonis “Campiello” – ein Schauspiel für alle Bündner, Bündner Zeitung, 16.7.81
>>> Wir wollen mehr und besseres Theater, “Campiello”, Bündner Tagblatt 17.7.81
>>> Carlo Goldoni, der Erneuerer der Commedia dell’arte, Bündner Zeitung, 23.7.81
>>> Auf Probenbesuch bei “Campiello”: Noch 23 Tage Schwerarbeit, Bündner Zeitung, 6.8.81
>>> Volksnahe Theaterarbeit, Heinz Kerle im Gespräch mit Gian Gianotti, Bündner Zeitung, 11.8.81
>>> Eine Stierkampfarena auf dem Arcas in Chur? Bündner Zeitung, 17.8.81
>>> Premiere schon fast ausverkauft, Bündner Zeitung, 27.8.81
>>> Ich sage lieber ‘huara Saich’ als ‘verdammter Mist’, Bündner Zeitung, 29.8.81
>>> Im Dialekt spontan und originell, Bündner Tagblatt, 31.8.81
>>> Viel Leben in kleiner Gemeinschaft, Bündner Tagblatt, 3,9,81
>>> “Campiello” von Steivan Liun Könz mitgezeichnet und interpretiert, Bündner Zeitung, 12.9.81
>>> Nach dem “Campiello”: Weiterarbeit wird von der Stadt unterstützt, Bündner Zeitung, 21.9.81
>>> Defizitgarantie nicht ausgeschöpft, Bündner Tagblatt, 17.11.81
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Diese Textvorlage vom 14.1.2023 blieb eine Arbeitsbasis, mehrere Gedanken, Korrekturen und Ergänzungen wurden noch handschriftlich bei drei dauauf noch folgende ‘Proben’ eingetragen, so die angedachte Musik, die Matthias noch selber spielen wollte. Wenn das dann nicht mehr möglich gewesen wäre, war von mir angedacht, Katharina Lugmayr dafür einzuladen.
Die Präsentation, das Vorspiel, die Begegnung war ’sehr persönlich’ angedacht, eigentlich ‘privat’, ‘geschlossen’ vor (maximal) einer Handvoll Personen, Freunde, Verwandte am Bett … um sie noch und nochmal “durch-zu-denken”. Ich wollte die Präsentationen und technische Daten, Umschreibungen, Erklärungen und Werkangaben als meine private Kommunikation zu den Anwesenden in der dann nötigen Sprache, prinzipiell in einer im Moment gedachten, schweizerdeutschen, (im Ton ‘erklärenden’) spontan-mündlichen Fassung vortragen. Die Texte und Zitate hätten dann ‘bestmöglichst’ in der urschriftlichen Sprache der Werke ‘gelesen’ werden sollen. Das war meine Messlatte, je nach Gelingen hätten nach Möglichkeit einzelne, weitere ‘Begegnungen’ (?) stattfinden können.
So weit kam es nicht mehr, Matthias starb am 11. April 2023.
IL SOGNO DI ORFEO, pdf, 9 Seiten
Nachruf: >>> Matthias Weilenmann
>>> Malerei
>>> Bilder, eine Auswahl
>>> Ausstellungen
>>> Index
Jahresausstellung 2022, Januar 2022 bis März 2023

ShN, 8.3.2022, Ueli Redmann, Zur Ausstellung in der Radiologie Neuhausen
>>> Der TEXT als pdf
Ausgestellte Bilder:

GIALLO 4, Oel auf Leinwand, 125/202, Nr. 22-05-1

Nr. 17-06-2, Oel auf Leinwand, 62/100

Nr. 21-12, Oel auf Leinwand, 240/83

Nr. 21-01-2, Oel auf Mörtelmasse auf Leinwand, 80/130

Im Andenken eines Engels, Nr. 20-03, Oel auf Leinwand, 80/130

Nr. 17-05-2, Oel auf Leinwand, 62/100

Nr. 11-12, Oel auf Leinwand, 90/120
>>> Malerei
>>> Bilder
>>> Ausstellungen
>>> Index
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>>> Malerei
>>> Ausstellungen
>>> Bilder, eine Auswahl
>>> Index
HALLEN Ostseite, Foto © Nicola Deichmann
Online durch die Ausstellung
>>> PanoTour von Marc Cathomen
Berichte: >>> Pressestimmen
ATELIER BILDER RÄUME 2023
AUSSTELLUNG in den ehemaligen HALLEN FÜR NEUE KUNST Schaffhausen
Kammgarn West, Baumgartenstrasse 23 3. Stock
Vernissage – Samstag 18. März 17.00 Uhr
Öffnungszeiten – 19. März bis zum 16. April 2023
Mittwoch bis Sonntag, jeweils 16 bis 20 Uhr – und nach Vereinbarung
Die Vernissage: >>> 21 Fotos von Angelo Lucca
>>> Ausgestellte Bilder, Positionen 1 bis 74 im pdf-Format, 66 Seiten
>>> ERSTE GEDANKEN ZUR AUSSTELLUNG
>>> PRESSEBERICHTE HALLEN
Ausstellung in den ehemaligen HALLEN FÜR NEUE KUNST in Schaffhausen vom 18. März bis zum 16. April 2023
Gegen 400 Besuchende aus Schaffhausen und Umgebung, aus Graubünden, Basel, Luzern, Bern bis St. Gallen kamen zur Vernissage oder zu den 21 Ausstellungstagen – hiesige Fachleute attestierten ihr somit eine beachtliche Besucherzahl. Vor allem haben uns die positiven Rückmeldungen sowie die mündlichen und schriftlichen Würdigungen im Gästebuch gefreut. Manche Interessierte kamen mehrmals um die BILDER und RÄUME zu erleben, die unterschiedlichen Stimmungen und den Fortschritt der zwei Atelierbilder zum Thema MORGEN und ABEND zu beobachten. So konnte auf Fragen eingeganen werden.
Eine Freude waren mir einige Kinder, die sich lieber dem eigenen praktischen Zeichnen und Malen am Zeichnungstisch widmeten, es aber unbedingt auch mit Oelfarben ‘probieren’ wollten.
Positiv wahrgenommen wurden auch die Informationen und Begleittexte zu den Bildern – als willkommene Zugangserleichterung zur Malerei.
Gian Gianotti, 21. April 2023
Die Ausstellung wurde unterstützt von:

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Georg Fischer AG
Fundaziun BIBLIOTECA ENGIADINAISA, Sils/Segl Maria
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PanoTour, Marc Cathomen
ICsupport, Claudio Cathomen
Fotos, Angelo Lucca, Winterthur
Besten Dank !
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G I A N G I A N O T T I & B E A T R I C E C A L Z A F E R R I
L’ ALTRA PARTE
Ab 5. Januar 2024
ggk Neue Galerie für Gegenwartskunst Webergasse 39 8200 Schaffhausen >>> www.ggk-sh.ch
AUSSTELLUNG
Samstag, 6. Januar bis Samstag, 3. Februar
VERNISSAGE
Freitag, 5. Januar 2024 ab 18.00 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag und Freitag, 16.00 bis 19.00 Uhr
Samstag, 11.00 bis 15.00 Uhr
oder nach Vereinbarung, Tel. 079 358 56 41
Marc Cathomen begleitet uns mit PanoTOURen durch die Ausstellungen: >>> PanoTour.ch
>>> Die Bilder in grosser Auflösung
KONZERT – MATINEE
Sonntag, 14. Januar, 11.00 Uhr
Riet Buchli, Barock-Gitarre
Programm mit Schwerpunkt Bach
Bilder der Matinee vom 14. Januar

Fotos von Bea Calzaferri
Beatrice Calzaferri, *1946
Aus den Bergen in die hügelige Weite, immer nah am Rhein.
Auf dem Weg bin ich Gian begegnet und damit «neuen Farben».
Seit ich das erste Mal die Ockerlandschaft des Luberon durchwandert habe,
lassen mich die erdenen Farben nicht mehr los.
Sie sind zu einem Spiel geworden
zwischen Fingern und Papier
ich tauche ein in die Pastelle – lasse mich treiben
und schaue wohin mich die Stunde führt.
Gian Gianotti
Noch vor meiner Ausstellung in den ehemaligen HALLEN FÜR NEUE KUNST hat mich Thomas Greuter, so bei Gelegenheit gefragt, ob ich meine Bilder in seiner Galerie zeigen möchte und gerne auch mit einem passenden ‘Gegenüber’. So ging die Suche los, nach Grund und Weg: mit wem und ob – vielleicht nochmals mit Adrian Bütikofer wie im Museum «Kunst und Wissen» in Diessenhofen 2021? Dafür schien mir der Raum dann doch zu klein, vor allem für ihn, und so fragte ich, in tagtäglicher Gemeinsamkeit Bea: «wollen wir zwei das zusammen machen?»
… das passte und das Echo war Programm:
L’ALTRA PARTE, die weitere Sicht auf dem gemeinsamen Gang – unser jeweiliges Visavis.
Seit 1995 sind beide wohnhaft in Dörflingen, im Kanton Schaffhausen
Dezember 2023
| Seiten, Balance, Schritte? | Ein gemeinsamer Gang? | |
| Die andere Seite, … andererseits, also zweiseitig, das andere Bein, die andere SichtDie Wiedererwägung als Möglichkeit, als Chance, als Sicherheit, als gegenseitige GemeinsamkeitDas Gegengewicht oder der zweite Flügel, eine Stütze – oder eine Kontrolle? |
Eine zweite Chance …?
Muss eine Gegenmeinung von einer anderen Seite kommen
oder kann sie auch eine eigene
Mehrschichtigkeit / Mehrsichtigkeit sein?
Die gemeinsame Sicht, Gegensicht, Ansicht, Absicht,
Aussicht, Umsicht … schon fast eine Rundumsicht
Das Gegengewicht, daraus die Balance –
das Gleichgewicht? der Gang zu zweitUnterschiedliche Gemeinsamkeiten,
die doppelte Trägerschaft
Ein ‘Sowohl-als-auch’, oder ein Visavis?
Auf oder von der anderen Seite,
die andere Talseite – die Bi-Sonanz – ein
hinübersehen, herüber-winken? hinüber-denken?
oder hin-gehen und her-kommen?Ist zweifach subjektiv bereits objektiv?
Hat die doppelte Behauptung ein höheres Gewicht
oder ist sie nur repetitiv – als Wiederholung?Das Eine tun, das andere nicht lassen
| L’ ALTRA PARTE |
| Oder ist eine eigene Gegenmeinung nur eine Meinungslosigkeit …
eine Bereicherung oder eine Beliebigkeit? Die zweite Möglichkeit, der andere Klang, andere Perspektive? Erfahrung? Geschichte? Haltung? |
Wirkung?
Ist eine Kommunikation von Berg zu Berg bereits ein Alpsegen? Die Begegnung, die Gegenmeinung, Der gemeinsame Gang, der zweite Weg, Die rechte Seite und die linke / Die Richtige und die Falsche? Wird daraus eine beliebige oder eine mehrfach richtige? |
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| Eine breitere Basis? | Respekt, Herausforderung oder Einladung? |
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.>>> PanoTOUR der Ausstellung die 360° – Aufnahme
>>> Die Bilder als pdf, 27 Seiten
PRESSESTIMMEN:
>>> Zur Vernissage SN, Jannette Vogel, 8.1.24
>>> ggk Vorankündigung SN, Schaffhauser Nachrichten, 3.1.24
>>> Gästebuch
>>> Bilder, eine Auswahl
>>> Ausstellungen
Marc Cathomen hat wiederum eine >>> PanoTour der Ausstellung aufgenommen, sie wird hier demnächst aufgeschaltet.
>>> Bilder, eine Auswahl
>>> Ausstellungen


Die Bilder: >>> tschel tschêl oder Der andere Himmel
Marc Cathomen begleitet uns mit PanoTOURen durch die Ausstellungen: >>> PanoTour.ch
Beatrice Calzaferri
Inspiriert durch die Landschaften des Luberon.
Felsen in Ockertönen von hellem Gelb bis zu braunem Rot, in Licht und Schatten,
umgeben von grünstem Grün, überdacht von blaustem Blau.
Seit über 20 Jahren lassen mich diese Farben nicht mehr los.
Die Kreiden sind zu einem Spiel geworden zwischen Fingern und Papier.
Ich tauche ein in die Pastelle – lasse mich treiben und schaue, wohin mich die Reise führt.
Sent, August 2025
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Gian Gianotti
Davò üna vita cul teater, cun blera glieud,
in diversas dimensiuns tecnicas, linguas e temas litterarics
n’haja darcheu chattà, per gnir vegl,
üna nova occupaziun: la pittura.
Quistas inscenaziuns sun plü persunalas ed as conzentreschan sün impressiuns,
tensiuns e documentaziuns da muonds visualisats
per chattar ed offrir quietezza e concentraziun.
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Ich zeichne und male als Definition und Klärung einer Vision oder Stimmung,
als Gestaltung einer Idee.
Für meine Inszenierungen, immer wieder auch in eigener Ausstattung,
pflegte und verstand ich Zeichnungen und Malerei als Teil des Gesprächs,
um die Aussage optisch zu definieren. So waren diese, auch
Einrichtungen einer ‘Konzept-Kunst’ im Dienste weiterer Bedürfnisse
für die Umsetzung übergeordneter Verwendungen.
Nach meinem Theaterleben als Regisseur und der Corona-Pause
beschäftige ich mich hauptsächlich mit Malerei, auf der Suche nach Abstraktion.
Ich male auf Leinwand, mehrheitlich in Oel,
mit Vorliebe nach dem Goldenen Schnitt
und konzentriere mich auf impressionistische Farb-Räume.
2025