Mascagni, CAVALLERIA RUSTICANA / STABAT MATER

2015     O / IT

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Plakat  Gian Gianotti

Mascagni/Rossini
CAVALLERIA RUSTICANA  +  STABAT MATER
Staatsoper Rousse, BG, Direktion Nayden Todorov

Premiere 11. Dezember 2015
Wird in Rousse gespielt.
Ein Gastspiel in Sophia war für den 27. April 2016 angesetzt. Es wurde auf den Herbst verschoben.

 

Musikalische Leitung – Nayden Todorov
Inszenierung und Bühne – Gian Gianotti
Kostüme – Eliza Georgieva
Beleuchtung – Svetoslav Sawov, Bojan Georgiev

 

Pietro Mascagni
CAVALLERIA RUSTICANA

Santuzza, eine junge Bäuerin – Andreana Nikolova
Turiddu, ein junger Bauer – Peter Kostov
Lucia, seine Mutter – Yolanta Nikolova
Alfio, ein Fuhrmann – Alexander Krunev
Lola, seine Frau – Maya Vladimirova und Lilyana Harizanova

Chor der Staatsoper Rousse, Leitung – Stiliana Dimitrova

Chorsolisten:
Ein Weib – Gergana Garvalova
Eine Frau – Asya Ruseva

Kinder der Jugendgruppe, Leiter – Svilen Dimitrov
Camelia, Lechesar, Nicoleta, Teodor, Veselin, Viktoria, Yasen

Statisterie der Staatsoper Rousse

 

Gioacchino Rossini
STABAT MATER

Sopran 1 – Teodora Tchoukourska
Sopran 2 – Venera Kotlarova
Tenor – Alexander Baranov
Bass – Emil Schelev

Chor der Staatsoper Rousse, Leitung – Stiliana Dimitrova

Ausstattung und Kostüme wurden in den Werkstätten der Staatsoper Rousse hergestellt

 

 

Weitere Fotos unter
>>>    Fotogalerie  CAVALLERIA RUSTICANA / STABAT MATER

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Gian Gianotti, Programmheftbeitrag
>>>   
Zum Projekt CAVALLERIA RUSTICANA und STABAT MATER für die Oper Rousse

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Rossini, GUGLIELMO TELL

2011    O  /  IT

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Gioachino Rossini,  Guglielmo Tell

 

Melodramma tragico in quattro atti
di Stefano De Jouy e Ippolito Bis

Staatsoper Rousse 2011, Direktion Nayden Todoroy

 

Uraufführung: Paris, Opéra, 3. August 1829
Italienische Erstaufführung: Lucca, Teatro del Giglio, 17. September 1831

Bulgarische Erstaufführung sowie Erstaufführung im ganzen Balkan:
Rousse, Schauspielhaus, 18. März 2011

Im Rahmen des März-Festivals Rousse 2011
In italienischer Sprache, mit Übertitelung

 

Musikalische Leitung –  Nayden Todorov
Inszenierung – Gian Gianotti
Choreinstudierung – Christo Stojev
Ausstattung und Kostüme – Ivan Tokadjiev   und   Chavdar Chomakov
Beleuchtung – Svetoslav Sawov

 

Guglielmo Tell, Baritono – Bojidar Vassilev
Jemmy, figlio di Guglielmo, Mezzosoprano – Daniela Karaivanova (Sopran)
Edwige, moglie di Guglielmo, Contralto – Petia Tzoneva (Mezzo)
Melchthal, padre di Arnoldo, Basso – Stoyan Stoyandzhov
Arnoldo, amante di Matilda, Tenore – Georgi Sultanov
Gualtiero Fürst, Basso – Momchil Milanov

Un pescatore, Tenore – Stilian Mintschev
Leutoldo, Basso – Vladimir Popov
Un cacciatore, Baritono – Stefan Pencev (Bass)

Gessler, governatore, Basso – Plamen Beykov
Matilde, principessa di Hasbourg, Soprano – Maria Zvetkova
Rodolfo, seguace di Gessler, Tenore – Georgios Filadelfefs

Solisten, Chor, Ballett und Orchester der Staatsoper und der Philharmonie Rousse,
Zusatzchor der Philharmonie Rousse

Kinderensemble FREEDOM aus dem Kinder-Ballettstudio der Oper Rousse, Leitung Anita Atanasova, Alexander Asenov

Werkstätte der Staatsoper Rousse

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Einige Gedanken zur Inszenierung, aus dem  Gespräch  von  Iwan Iwanov  mit  Gian Gianotti

… und zur Ouvertüre?

… wo finden Sie eine andere Ouvertüre zu einer grossen, vierstündigen Oper, die in einer solchen Breite mit einem Cello solo anfängt?, sich dann in ein Streichquartett und dann in ein Streicher-Sextett weiter entwickelt um dann in die grosse Orchesterformation hinüber zu treten mit den grossen Musiktableaus von Gewitter, Frieden und Macht? Eine solche Dramaturgie fasziniert mich … das ist grosse Welt! Und diese wollte ich den Kindern, unserer Zukunft, zugänglich machen. Die kammermusikalische Dimension dieser grossen Ouvertüre ist wie eine Testfrage des Komponisten: wie löst Ihr das – Kollegen? … dieser Herausforderung muss man sich stellen, wollte ich mich stellen. Für mich war es von Anfang an ein Wunsch, diese Ouvertüre inszenatorisch zu lösen, mit dem Cello und mit den Kindern, die hier in die eigene Geschichte hineingeführt werden. Die Lösung mit Anatoli Krastev war dann ein Glücksfall, und ganz banal! Der Graben ist hier derart eng für die nötige Orchestergrösse, dass wir die erste Cellistin nicht in der nötigen Zeit von der Bühne, wo ich sie für die Ouvertüre haben wollte, ins Orchester hinunter gebracht hätten. Unten hätten wir das Folgende nicht mit vier Celli realisieren können, also brauchten wir einen Solisten nur für die Bühne und der erste Cellist Bulgariens hat das Gespräch verstanden und hat mitgemacht. Für diese 3 Minuten 30 reist er vor der 1. Hauptprobe an! Er! Wunderbar. Und Er hat das Gespräch genau verstanden, und hat die Kinder ins Herz geschlossen, und hat ihnen Musik und Inhalt zur Lebensfreiheit vermittelt. Sie hätten die erste Probe erleben sollen! Ich hatte ihm nur gesagt, dass wir den Kindern die Musik und das Cello als Instrument nahebringen sollten, und er hat mit wenigen Worten und mit viel Cello eine Musikwelt aufgemacht … und wir hatten zwei Stunden lang fasziniert gebannte Kinder. Ein Erlebnis! Und in dieser Stimmung bereiteten wir sie auf diese Ouvertüre und Inszenierung vor, Thema Freiheit, Selbstverantwortung, Raum, Generationen. Respekt und Hoffnung. Schon nur dafür hat sich die Inszenierung für mich gelohnt …

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Lesen Sie weiter
>>>    Das Gespräch zum Projekt

 

 

Fotos: Bojena Petrova, Rousse

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Weitere Fotos in der
>>>    Fotogalerie       31  Fotos aus den Endproben und GP

 

 

 

Gianotti, TemPest

2010     M / O / EN / DE / RR / ES     Uraufführung

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TemPest

Libretto von Gian Gianotti für die Nach-Realisierung der Semi-Oper The Tempest von Matthew Locke (1621-1677), mit neuen Kompositionen von Saskia Bladt und Martin Derungs
Ein Theater-Konzert weit nah bei William Shakespeare “Der Sturm”

 

Matthiew Locke (1621-1677)
The Tempest
Semi-Oper (UA 1673) nach William Shakespeare, Der Sturm  (UA 1611)

 

Uraufführung: Theater Winterthur, 8. Mai 2010, zweite Vorstellung am 9. Mai
Weitere Vorstellungen in Zürich im Oktober 2010 mussten leider abgesagt werden.

Die Wiederaufnahme ist geplant für Juni/Juli 2013. Siehe dazu   >>>   TemPest WA

 

 

TemPest
Ein Theater-Konzert über das Sich-Finden und Los-Lösen des Menschen auf seinem Lebensweg, weit nah bei William Shakespeare “Der Sturm”

 

Steckbrief
–  4 Sänger/innen des „Vokalensemble Zürich”
–  20 Musiker des Zürcher Barockorchesters
–  Schauspieler, Schauspielerin und Tänzer für die Rollen von Prospero, Miranda und CaliPan/Ferdinand
–  Kompositionswerkstatt: Barockmusik aus England und neue, zeitgenössische Musik
–  Szenisches Konzert

 

Mitwirkende, neue Kompositionen:
Saskia Bladt
Martin Derungs

 

Leitung:
Matthias Weilenmann, Musikalische Leitung
Gian Gianotti, Inszenierung

Katrin Sauter, Mitarbeit Regie
Peter Siegwart, Leitung Vokalensemble Zürich
Rolf Derrer – Licht/Szenografie
Eduardo Santana – Bild
Barbara Wirz – Bekleidung

 

Projektleitung:
Gesamtleitung: Matthias Weilenmann
Produktionsleitung: Thomas Rainer, ALLEGRA – Agentur für Kultur, Mannheim, Tel- +49 621 832 12 70 info@allegra-online.de

 

Besetzung:
Prospero – Norbert Kentrup, Schauspieler
Miranda – Anja Tobler, Schauspielerin
CaliPan/Ferdinand – Bernd Niedecken, Tänzer

Barbara Böhi – Sopran
Akira Tachikawa – Altus
Raphaël Favre – Tenor
Martin Hensel – Bass

 

Zürcher Barockorchester  (20 Musiker/innen, Leitung Matthias Weilenmann):

Monika Baer, Violine
Markus Bernhard, Violone
Martina Bischof, Viola
Rosario Conte, Theorbe
Luca Fiorini, Viola
Aina Hickel, Violine
Christian Hieronymi, Cello
Margarete Kopelent, Orgel
Sibille Kunz, Blockflöte
Susann Landert, Fagott
Heidi-Maria Makkonen, Violine
Linda Mantcheva, Cello
Malina Mantcheva, Violinen
Eveleen Olsen, Violine
Olivia Schenkel, Violine
Jermaine Sprosse, Cembalo
Renate Steinmann, Violine, Konzertmeisterin
Andel Strube, Blockflöte
Sarah Weilenmann, Cello
Salome Zimmermann,Violine

 

 

 

Zum Inhalt:
Prospero hält Rück- und Vorschau auf seine Lebenszeit und auf die Chancen seiner Tochter Miranda. Vor 15 Jahren hatte er sich als Herzog von Mailand aus dem politischen Leben zurückgezogen, um sich der Magie der Lebenswahrnehmung, Lebensgestaltung und der Erziehung seiner Tochter zu widmen. Auf seiner Existenz-Insel ist ihm der Luftgeist Ariel zu Diensten, Caliban/CaliPan muss in seiner körperlichen Kraft gezähmt werden. Nun will er seine Tochter Miranda ins eigenständige Leben begleiten.

Ariel richtet die Abläufe und Begegnungen nach Prosperos Wunsch ein. CaliPan hat eigene Interessen. Miranda reift in ihrer Liebesfähigkeit. Prospero erhält seine alte Macht wieder und gibt sie der nächsten Generation weiter. Die Endlichkeit des Vaters ist der Beginn des Lebens der Tochter. Miranda beginnt ihr Spiel.

Shakespeare liefert uns die Idee des Generationenwechsels in seinem faszinierenden Spätwerk “Der Sturm”.

 

Zum Projekt:
Zur Musikfassung von Matthew Locke und zur neuen Edition 2010
„The Tempest”, komponiert um 1670, gehört zu den wichtigsten Semi-Operas in England. Basierend auf der Theatervorlage von William Shakespeare entstand in der Mitte des 17. Jahrhunderts ein neu zusammengestelltes Libretto, das die Basis des Werkes von Matthew Locke wurde. Matthew Locke, Hofkomponist und Lehrer von Purcell, schrieb den größten Teil der Musik, und lud verschiedene Komponisten ein, sich am Werk zu beteiligen: John Banister, Pelham Humfrey, Pietro Reggio, John Hart, Giovanni Battista Draghi. So entstand wie oft in der Zeit ein facettenreiches Gemeinschafts­werk. Ein weiteres Merkmal vieler Semioperas bestand in der Verbindung von gesprochenem Text mit Musik, Gesang und Tanz. Dieses Zusammenspiel der Sparten wurde für die Neuedition 2010 beibehalten.

Historische Öffnung
Das Prinzip der “Komponistenwerkstatt” hat uns dazu bewogen, das ursprüngliche Konzept ins Heute auszuweiten: Saskia Bladt und Martin Derungs komponieren neue Interventionen und prägen so das Projekt Alte und Neue Musik. Diese Weitungen nehmen direkten Bezug auf die historische Situation: Saskia Bladt schreibt eine charakterisierende Musik für die Insel/Ariel und für Miranda, während Martin Derungs Wort- und Gedankenfetzen des neuen Librettos aufnimmt, überhöht und damit eine den Zeitverlauf gliedernde Interventionsebene schafft.

Die Neufassung und Inszenierung
Locke kürzte die Textfassung von Dryden, Davenant und Shadwell bis zur Shakespeare-Unkenntlichkeit und spielte mit den neuen Möglichkeiten der barocken Bühnentechnik. Nach der Schliessung der Theater durch die Puritaner (1640-58) wurden auch in England die geschlossenen Innenräume für das neue Theater entdeckt und definiert. Das Libretto von Gian Gianotti besinnt sich „ganz weit nah“ auf Shakespeare und verbindet die integralen Musikteile in ihrer originalen Reihenfolge. So entsteht ein szenisches Konzert über das Sich-Finden und Los-Lösen des Menschen auf seinem Lebensweg.

In der Abgeschiedenheit seiner Lebens-Insel und hoffend, dass das Leben aus mehr besteht als nur aus Machtintrigen und Ränkespielen versucht ein Vater mit Hilfe der „lebensmagischen Sensibilität“ seine Tochter mit neuen, höheren Fähigkeiten auszustatten, damit sie als nächste Generation das Leben und die Weltgeschicke unabhängiger und freier gestalten kann. Sein Charakter prägt seine Tochter und bringt sie dazu, sich von ihm abzugrenzen und ihren eigenständigen Weg zu finden.

(Gian Gianotti, April 2010)

 

 

 

Norbert Kentrup (Prospero), Anja Tobler (Miranda)

 

 

 

TemPest – Vorläufige Termine …
Premiere der Uraufführung
Samstag 8. Mai 2010, 19.30 Uhr im   >>>   Theater Winterthur
Sonntag 9. Mai 2010, 19.00 Uhr im   >>>   Theater Winterthur
Einführung ab 18.45 Uhr

 

weitere Vorstellungen
Freitag 15. Oktober 2010, 20.00 Uhr im Theater Rigiblick, Zürich
Samstag 16. Oktober 2010, 20.00 Uhr im Theater Rigiblick, Zürich
Sonntag 17. Oktober 2010, 17.00 Uhr im Theater Rigiblick, Zürich
Siehe:   >>>   Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99, 8044 Zürich

Aufgrund einer plötzlichen und schweren Erkrankung des Hauptdarstellers Norbert Kentrup mussten diese drei Vorstellungen von „TemPest“ vom 15.-17. Oktober im Theater Rigiblick Zürich abgesagt werden.  Die Vorstellungen in Zürich wurden 2013 in einer Wiederaufnahme nachgeholt:   >>>   Link zur WA

Norbert Kentrup hat in seinem Buch “Der süsse Geschmack von Freiheit” (KellnerVerlag, 2018) über diese Erfahrung geschrieben. Daraus:
>>>   Auszug zur TemPest  –  DIE  IDEE  IST  DER  WEG 

 

 

Gedanken zum Projekt
Gian Gianotti:   >>>   Von Tempest zu TemPest 2010
Matthias Weilenmann:   >>>   Die Musik zu TemPest
Saskia Bladt:   >>>   Zur Komposition
Kathrin Sauter:   >>>   Zur TemPest

 

Der Text  ©  Gian Gianotti     >>>   Inszenierungsfassung  2010     pdf,  38 Seiten

 

 

Kurzbiografien  (in alphabetischer Reihenfolge)  von:

Saskia Bladt, Komposition
Rolf Derrer, Licht & Szenografie
Martin Derungs, Komposition
Gian Gianotti, Inszenierung
Norbert Kentrup, Prospero
Matthew Locke, Komposition
Bernd Niedecken, CaliPan
Thomas Rainer, Projektleitung
Katrin Sauter, Mitarbeit Regie
William Shakespeare, Grund-Dichtung
Peter Siegwart, Leitung Vokalensemble Zürich
Anja Tobler, Miranda
Vokalensemble Zürich, VEZ
Matthias Weilenmann, Gesamtleitung
Barbara Wirz, Kleidermacherin
Zürcher Barockorchester

Siehe unter:   >>>   Kurzbiografien

 


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>>>   Weitere 41 Bilder

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Presseberichte:
>>>   TemPest  –   Theaterkonzert im Geiste Shakespeare   Der Landbote, Herbert Büttiker  5.5.10
>>>   TemPest  –   Ein Sturm und flackernde Leuchtdioden   Der Landbote, Marc Hoppler  10.5.10

 

 

 

 

Sehen Sie auch:   DIE  WIEDERAUFNAHME   >>>   TemPest   WA  2013   in Zürich

 

 

 

Mozart/Da Ponte, LE NOZZE DI FIGARO

2008     O / IT

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Fotos: Angelo Lucca, Theater Winterthur

Wolfgang Amadeus Mozart
Le nozze di Figaro
Opera Buffa in quattro atti, KV 49
Libretto Lorenzo da Ponte nach Beaumarchais

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Produktion der Staatsoper Rousse, Bulgarien, Direktion Nayden Todorov
Premiere 8. Oktober 2008 in der Staatsoper Rousse, BG
In italienischer Sprache

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Musikalische Leitung – Nayden Todorov
Inszenierung – Gian Gianotti
Ausstattung und Kostüme – Boris Stoinov  und  Tsvetana Stoinova
Tänze – Angelina Gavrilova
Beleuchtung – Wilfried Potthoff, Svetoslav Sawov
Solisten, Chor, Orchester und Werkstätte der Staatsoper Rousse

 

Der Graf Almaviva, Bariton – Plamen Beykov (Bass)
Die Gräfin Almaviva, Sopran – Maria Zvetkova
Susanna, Verlobte des Figaro, Sopran – Ana Gemedjieva, Girgina Girginova
Figaro, Bass – Bojidar Vassilev (Bariton), Geo Chobanov (Bass)
Cherubino, Page des Grafen, Sopran – Daniela Karaivanova, Petia Tzoneva (Mezzo)
Marcellina, Mezzo – Andreana Nikolova, Anita Dafinska
Bartolo, Arzt in Sevilla, Bass – Momchil Milanov
Basilio, Musiklehrer, Tenor – Stilian Mintschev, Daniel Ostretzov
Don Curzio, Richter, Tenor – Stilian Mintschev, Daniel Ostretzov
Barbarina, Tochter des Antonio, Sopran – Flora Tarpomanova
Antonio, Gärtner des Grafen und Onkel von Susanna, Bass – Geo Chobanov, Stefan Pencev

 

Chor, Chorsolistinnen*

Liliana Charisanova, Irena Dimitrova*, Stiliyana Dimitrova, Veneta Dimova*, Silviya Gordeeva, Desislava Jordanova, Iskrena Pavlova, Asya Ruseva, Veneta Todorova, Ivanka Uolakova

Dragomir Atanasov, Ivan Bogoev, Valentin Dimitrov, Radoslav Genkov, Radoslav Mutafov, Deyan Pavlov, Peter Petrov, Ivajlo Stanev

Änderungen vorbehalten

 

Premiere 8. Oktober 2008 in Rousse
10. Oktober, 5. Dezember 2008, 27. Januar, 13. Februar, 20. Februar, 5. März, 10 April 2009 und weitere in der folgenden Spielzeit – es werden nach wie vor Gastspielorte angesetzt und vereinbart
In italienischer Sprache mit Übertitelung in bulgarischer Sprache

 

Le nozze di Figaro wurde auch in der Schweiz gezeigt
Samstag 7. März 19.30 Uhr in Winterthur, Theater Winterthur
Sonntag 8. März 14.30 Uhr
Montag 9. März 19.30 Uhr

In italienischer Sprache mit Übertitelung in deutscher Sprache

Einführungen jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn: Dominik Sackmann im Gespräch mit Nayden Todorov und Gian Gianotti

 

>>>    Zur  Fotogalerie      79 Fotos

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Das Programmheft:
>>>   Le nozze di Figaro     pdf, 24 Seiten, mit weiteren Fotos
>>>   Gian Gianotti,  Das  Gespräch  zum Projekt, mit Iwan Iwanov

 

 

 

 

 

 

Pressestimmen: 

>>>  Ein toller Tag für viele Bräute  Der Landbote, Herbert Büttiker  6.3.09
>>>  Klamauk und die Stimme der Liebe  Der Landbote, Herbert Büttiker  9.3.09

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Donizetti, DON PASQUALE

2007     O / IT

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Gaetano Donizetti
DON PASQUALE
Dramma buffo in tre atti
Libretto Michele Accorsi

Produktion der Staatsoper Rousse, Bulgarien, Direktion Nayden Todorov
In italienischer Sprache

 

Premiere 12. Oktober 2007 in Rousse

 

Musikalische Leitung  Nayden Todorov
Inszenierung und Ausstattung  Gian Gianotti

Choreographische Mitarbeit  Angelina Gavrilova
Beleuchtung  Wilfried Potthoff

Solisten, Chor, Orchester und Werkstätte der Staatsoper Rousse

 

Don Pasquale, Bass – Plamen Beykov
Ernesto, sein Neffe, Tenor – Georgios Filadelfefs
Norina, Koloratursopran – Ani Gemedjieva
Dottor Malatesta, Bariton – Bojidar Vasiliev

 

Chor
Stefan Angelov Pencev, auch Diener und Notar
Ivan Georgiev Bogoev, auch 2. Diener
Krasimir Aleksandrov Velichov, auch 3. Diener

Deyan Ivanov Pavlov, Dragomir Yordanov Atanasov, Stiliyana Atanasova Dimitrova, Silviya Anastasova Gordeeva, Valentina Atanasov Dimov, Radoslav Dimitrov Genkov, Asya Radoslavova Ruseva, Valentina Borisova Todorova

 

 

Premiere 12. Oktober 2007 in Rousse

Don Pasquale wurde auch in der Schweiz vorgestellt
Montag 22. und Dienstag 23. Oktober 2007 in Schaffhausen, Stadttheater
Donnerstag 25. und Freitag 26. Oktober 2007 in Winterthur, Theater Winterthur

 

Wiederaufnahme: Rousse 21. November 2015

Don Pasquale, Bass – Plamen Beykov
Ernesto, Tenor – Georgios Filadelfefs
Norina, Sopran – Daniela Karaivanova neue Besetzung
Dottor Malatesta, Bariton – Stefan Penchev – neue Besetzung

 

 

 

 

Weitere Fotos in der
>>>    Fotogalerie:  Don Pasquale     21 Fotos

 

>>>    Das Gespräch zum Projekt Donizetti und  Don Pasquale  an der Staatsoper Rousse.
Geführt am 11. und am 13. Oktober 2007, mit Iwan Iwanov

 

 

 

Ein Pressebericht:
Schaffhauser Nachrichten, Mittwoch 24. Oktober 2007, Region
Theater  Don Pasquale  von Donizetti im Stadttheater


Mitreissende Spiellust und grosses Können

Schaffhausens Opernfreunde werden im gegenwärtigen Theaterprogramm recht karg bedient. Die einzig angebotene eigentliche Oper (Carmen) wird in St. Gallen stattfinden, und im eigenen Musentempel war nun «nur» die Opera buffa von Donizetti: «Don Pasquale», zu geniessen – doch ein Vergnügen war diese Aufführung dafür wirklich, auch wenn man sich über dies und das Gedanken machen und auch anders vorstellen konnte.

Vor allem: Die historischen Figuren der italienischen «Commedia dell’arte» haben die Librettisten Michele Accorsi und Giovanni Ruffini, von Donizetti selbst zusätzlich bearbeitet und vertont, plastisch wieder aufleben lassen: Der alte Don Pasquale ist der würdige Nachfahre des einstigen Pantalone, der «Dottore» ist noch immer der Intrigant und witzige Ränkeschmied, die junge Norina verkörpert die Colombina, und der arme Ernesto trägt die unbeholfenen Züge des Pulcinella – er war die einzige Figur, die in dieser Inszenierung denn auch die kreideweisse Maske aufgeschminkt bekommen hat.

Womit wir beim Regisseur Gian Gianotti angelangt sind, der darüber hinaus auch für Bühne und Kostüme verantwortlich gezeichnet hat. In seinem «Talk» vor der Aufführung rechtfertigte er seinen Entschluss, ohne Bühnenbild und Requisiten zu operieren, nicht zuletzt mit dem Hinweis, dass auch die Akteure der «Commedia» ohne solche Zusätze ausgekommen sind. Dafür hat er seinen Sängern enorme Leistungen an komödiantischem Spiel abverlangt, auf der Bühne mysteriöse Dunkelgestalten herumgeistern lassen und mit fantasievollen, deutlich karikaturalen Kostümierungen für zusätzliche Typisierung der einzelnen Rollen gesorgt. Und auch einige heitere Gags – etwa der Mann als Sitzbänklein für den Notar, weil ja kein Stuhl vorhanden war – sorgten für spontane Lacherfolge. Wunderlich war hier höchstens die teilweise Wiederholung der Heiratsszene, die nach der Pause als Fragment den Anschluss an das Folgespiel bildete.

Zu Gast waren Chor, Orchester und Werkstätte der bulgarischen Staatsoper Rousse, geleitet von ihrem Chefdirigenten Nayden Todorov, die mit einer vorzüglichen Zusammenarbeit, mitreissender Spiellust und grossem Können aufwarteten. Die Titelrolle versah der Bassist Plamen Beykov gesangstechnisch und schauspielerisch meisterhaft – dass er grosse Partien gebückt singen und sich mit seinem überlangen Mantel herumschlagen musste und dies mit allen Facetten der Ausdrucksgestaltung spielend konnte, erweckte spezielle Bewunderung. Ähnliche körperliche Anstrengungen hatte auch sein Gegenspieler Georgios Filadelfefs als Ernesto zu bewältigen, dessen Tenor mitunter etwas angestrengt klang, was aber aus der Rolle auch zu verstehen ist. Absolut überragend, gesangstechnisch brillant und gestisch überschäumend meisterte Ana Gemedjieva den schwierigen Koloraturpart der Norina, die mit dem Geldregen, den sie mit vollen Händen um sich warf und der erst noch vom Himmel fiel, einen wirkungsvollen Bühnen-Zusatzeffekt erzielte. Und dann natürlich der augenzwinkernde Schurke Dottor Malatesta – der wurde von Bojdiar Vasiliev darstellerisch wie vokal (unter anderem mit ungeheurem Schnellsprechgesang) wahrhaft bravourös verkörpert. Chor und Orchester bildeten ihrerseite geschlossene Einheiten, und so durfte man insgesamt das Erlebnis einer gelungenen Komödie mit nach Hause tragen.

Rita Wolfensberger

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Rossini, L’ ITALIANA IN ALGERI

2006     O / IT

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Gioachino Rossini
L’Italiana in Algeri
Dramma giocoso per musica in due atti

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Ein Projekt von  Léa Cohen Augsburger, Ardente, La Chaux-de-Fonds/Sofia
Inszenierung für die Staatsoper Sofia, Intendanz Borislav Ivanov

Premiere: 11. März, 2. Premiere 14. März 2006

4., 5., 6. April 2006 in Winterthur, Theater Winterthur

2. Tournee im Herbst 2007 in der Schweiz, in Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien

 

Mit  Violetta Radomirska  als Isabella

Und mit besonderer Unterstützung des bulgarischen Kulturministeriums Sofia

 

Musikalische Leitung – Nayden Todorov
Inszenierung – Gian Gianotti
Chorleitung – Christo Cazangiev

Ausstattung, Kostüme – Nikola Toromanov
Beleuchtung – Dimitar Genev
Technischer Direktor – Simeon Georgiev
Regieassistenz – Vera Petrova

 

Besetzung:

Mustafa, Bass – Bey von Algier – Plamen Beykov
Elvira, Sopran – Frau des Mustafa – Ani GemedjievaElena Stoyanova
Zulma, Mezzo – Vertraute Elviras – Andriana Nikolova, Rosiza Pavlova
Haly, Bass – Korsar und Freund Mustafas – Aleksandar Nosikov

Lindoro, Tenor – Geliebter Isabellas und Sklave des Mustafa – Georgi Sultanov, Arsenij Arsov
Isabella, Mezzo – Italienerin, die nahe Algier Schiffbruch erleidet – Violetta Radomirska, Olga Michailova
Taddeo, Bass – Isabellas ältlicher und aufdringlicher Bewunderer – Aleksandar Krunev, Ivan Varbanov

Chor
16 Männer: 6 Tenor 1, 5 Tenor 2, 5 Bässe
Eunuchen, Diener (inkl. Kaimakan), Piraten, Italiener (inkl. Pappataci)

Frauen:
4 Frauen (Babuschkas), 1 Tänzerin
Frauen, Dienerinnen

 

 

Rossini, L’Italiana in Algeri
Von Zeit zu Zeit kann man auch übermütig und gegen jede Vernunft die Sonnenseite des Lebens in den Schatten werfen wollen. Aufhören mit den schönen, alten, guten Gewohnheiten, ausbrechen aus der soliden Sicherheit und wieder einmal dem vollen und risikoreichen Leben nachgehen und frönen. Einmal wieder die andere Seite der Gewohnheit wahrnehmen, des bisher Gelebten.

So Mustafà: ausbrechen und mal sehen was das Leben denn sonst noch bieten kann. Weg! mit allen Gewohnheiten, Religion, Tradition, Beziehungen und bisherigen Gelüsten und “Hals über Kopf” hineinspringen ins quirlige, hoffnungsvolle Unbekannte, hinein in die provisorische, risikoreiche Identifikation: die Vergangenheit war lang genug, jetzt muss endlich die Zukunft beginnen.

Der 21-jährige Rossini in einer jugendlich unbeschwerten und komödiantischen Phase – zum Weinen heiter, zum Lachen tragisch und humorvoll verbindlich: à la Goldoni so frisch, kritisch und wohlwollend, à la Labiche so sensibel und künstlerisch, à la Nestroy so vertrackt und hoffnungswidrig, à la Kleist so existentiell …

Eine grosse musikalische Komödie, ein bester, italienischer Mozart mit Schnelligkeit, Witz und dazu noch menschlich-allzumenschlich. Komik mit der richtigen Verbindlichkeit: damit das Lachen Freude mit Sinn verbindet.

Gian Gianotti
Mai 2005 und später

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Weitere Fotos:
>>>    Fotogalerie     19 Fotos der Generalprobe in Sofia

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Begleitung:
>>>    Das Gespräch zum Projekt Rossini “L’Italiana in Algeri” an der Staatsoper Sofia und die ersten Gastspiele in der Schweiz 2006, von Iwan Iwanov
>>>    Presseberichte zu “L’Italiana in Algeri”

 

 

 

Derungs Gion Antoni, IL SEMIADER

1996     O / RR s

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Plakat: Paolo Pola

Gion Antoni Derungs:  IL SEMIADER
zweite rätoromanische Oper

Libretto: Lothar Deplazes

 

 

Premiere: 13. Juni 1996, 20.00 Uhr im Stadttheater Chur, Uraufführung
Weitere Vorstellungen: Freitag 14.6. 20.00 Uhr, Samstag 15.6. 19.30 Uhr und Sonntag 16. Juni 16.00 Uhr

Orchestra della Svizzera Italiana, Lugano

 

 

Musikalische Leitung – Sylvia Caduff
Inszenierung – Gian Gianotti
Ausstattung, Kostüme – Ruth Schürmann
Licht-design – Rolf Derrer, DELUX Zürich
Kostüm-Atelier – Martha Morandi

Choreinstudierung – Iso Albin, Gion Antoni Derungs
Korrepetition – Risch Biert
Maske – Cordula Pompino
Medien – Heidi Derungs
Grafik – Paolo Pola

 

Projektleitung – Gion Antoni und Susi Derungs

Patronat – Lia Rumantscha, LR

 

 

Besetzung:

Alfons, il semiader / der Träumer – Claudio Danuser
Carpett, Galeriebesitzer – Jean-Jacques Knutti
Brida, Sekretärin – Judith Graf
Kommissarin – Lucretia Lendi
Giacometti – Georg Fluor

Hl. Martin – Rico Peterelli
Königin von Saba – Barbara Sutter
Sr. Madlaina, Krankenschwester – Claudia Grazioli
Barblina, Patientin – Barbara Sutter
Dumeni, Patient – Georg Fluor

 

Chöre, ad hoc
Galerie- und Klinikbesucher, Bettler, Kranke in der psychiatrischen Klinik, Gefolge der Königin von Saba, Gefolge von Salomon:

Sopran
Kathrin Bonorand, Francisca Bontognali, Ursina Gerber, Vera Lardi, Lucia Lechmann, Doris Loretz, Miriam Manetsch, Elisabeth Pieth, Brida Stgier, Margrit Sulser, Inge Venzin, Caecilia Weber, Käthi Zendralli

Alt
Fina Blumenthal, Verena Bondolfi, Carla Cantieni, Vreni Caprez, Marcellina Casanova, Susy Derungs, Esther Devonas, Anny Frank, Regula Gees, Regula Maissen, Martina Vincenz-Riedi

Tenor
Marc Friberg, Andrea Kuratle, Christoffel Nay, Alex Nay, Martin Pally, Christian Schnöller, René Siegenthaler, Giusep Schwarz, Alois Tambornino, Rico Tambornino, Walter Uffer

Bass
Peder Antona Augustin, Duri Alig, Gieri Cadruvi, Adrian Camartin, Rico Caviezel, Christian Collenberg, Carli Elvedi, Ciril Lombriser, Vendelin Lombriser, Martin Ulber

 

Bewegungschor, Giacometti-Figuren
Ladina Caviezel, Barbara Christoffel, Alexa Giger, Petra Giger, Léonie Hunger, Rosmarie Steinmann, Elisabeth Sulser

 

Begleiterinnen der Kommissarin
Silvia Bearth, Ricarda Lutz

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Technische Mitarbeiter/innen
Simone Girardin – Kostümatelier
Serge Schmucki – Beleuchtung
Marina Morandi – Maske
Rald Feiner – Werkstatt
Gezim Rama – Technik

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Zum Inhalt
Von der bildenden Kunst in Handel und Restauration – zwischen, Identität, Leidenschaft und Verbrechen.

In einer Kunsthandel-Galerie, eine Führung findet statt, ein erschlagener Mann liegt am Boden. Die kriminologische Aufklärung fängt vor dem Publikum an. Verdächtigt wird der Restaurator, weil er Kunst und Leben, Realität und Fiktion nicht ganz und immer unterscheiden kann. Und verdächtigt wird auch der Galerie-Besitzer, der es mit dem Handel nicht so genau nimmt. Die Beschäftigung mit der bildenden Kunst soll die Möglichkeiten, Gründe und Erklärungen ans Licht führen – und was sind schon Licht und Farben …? Und was Kunst, was Liebe und was Irrsinn?

Die Zusammenfassung:   >>>   IL SEMIADER,  die Handlung         pdf, 3 Seiten

Daraus die Grundfragen der Inszenierung   >>>   Gian Gianotti,  IL SEMIADER, … ergo sum.  Tanter libretto e realisaziun           pdf, 2 Seiten

Das Programmheft:  >>>    IL SEMIADER,  das Programmheft          pdf, 36 Seiten
(Darin: Die Beteiligten, L’acziun, Die Handlung, … ergo sum, Davart la musica, Die musikalische Sprache, Il Chor da l’opera, l’orchestra, Biografien, Nus engraziein/Der Dank)

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Pressestimmen: 

>>>  Letzter Schliff an Derungs’ zweiter Oper  Bündner Zeitung, Marco Guetg  22.12.94
>>>  Die Proben haben begonnen  Bündner Zeitung, Georg Fromm  16.3.96
>>>  Radikale szenische Lösungen für die Umsetzung der Oper ‘Il Semiader’  Bündner Zeitung  16.3.96
>>>  Stadttheater Chur, Journal  April 1996
>>>  ‘Creescha e viva’ – die zweite romanische Oper ist bereit  Bündner Zeitung, Georg Fromm  1.6.96
>>>  Die ganze Kritik, die für dicke Luft bei Stadtrat Aliesch sorgte  Bündner Zeitung, Georg Fromm  1.6.96
>>>  ‘Il semiader’ (Der Träumer) – ein starkes Stück Oper  Bündner Tagblatt, Christian Albrecht  15.6.96
>>>  Träumer sehen gut  NZZ Patrick Müller  15.6.96
>>>  Ein ‘Semiader’ zwischen Wahn und Wirklichkeit im Churer Stadttheater  Bündner Zeitung, Georg Fromm  15.6.96
>>>  Premiere, Erste Reaktionen  Bündner Zeitung BT  15.6.96
>>>  Dicke Luft nach dem ‘Semiader’  Bündner Zeitung, Georg Fromm  18.6.96
>>>  Wieder blüht Leben In der Churer (Theater-)Ruinen  Information Szene, Hansueli W. Moser-Ehinger  22.6.96
>>>  ‘Il semiader’ jetzt auf Doppel-CD erhältlich  Bündner Zeitung, bz.  September 1996
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Gian Gianotti, Eine Erinnerung als Nachruf an die Arbeit mit   >>>  Gion Antoni Derungs
Ein Nachruf für   >>>  Barbara Sutter

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Fotos SW: Peter de Jong

 

 

 

 

 

Barbara Sutter, hier als Barblin, eine Kranke in der psychiatrischen Klinik

 

 

 

Farbfotos: Gian Gianotti

 

 

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Derungs Martin, BÜNDNER WIRREN

1989     M / S / DE / de / RR / IT / it / UA

Plakat:  D. K. Geissbühler

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Martin Derungs: Bündner Wirren
Oper/Schauspiel/Musiktheater
Deutsch, Italienisch, Rätoromanisch / Uraufführung

Zum Jubiläum 700 Jahre Davoser Lehensbrief
1289 – 1989

 

Szenen um Jörg Jenatsch (1596 – 1639) 

Im Eisstadion Davos

 

Martin Derungs
BÜNDNER WIRREN   Schauspiel/Oper
Libretto von Markus Schmid-Lengersdorf

 

Eisstadion Davos
Geschlossene Generalprobe für Schulklassen aus Davos, Chur und Zürich: 28.6.1989

Premiere: 30. Juni 1989, Uraufführung
Weitere Aufführungen: 1. und 2. Juli 1989

 

 

Zum Inhalt

Die Szenen um Jörg Jenatsch stellen die eigenständige Version eines Themas vor, das bisher als Roman (C.F. Meyer), Oper (Heinrich Kaminski) und Film (Daniel Schmid) unterschiedlich gestaltet worden war. Die eigens für Davos erarbeiteten Szenen aus der Bündner Geschichte basieren auf historischen Quellen, welche die Zeit zwischen 1618 und 1639 in Graubünden darstellen.

Inhaltsangabe: Chronos, der griechische Gott der Zeit, hat die Epoche des Dreissigjährigen Krieges verschlafen. Da nun diese Zeit in der himmlischen Chronik fehlt, muss Chronos diesen Abschnitt der Geschichte aufarbeiten. Dabei hilft ihm Selene, die Göttin des Mondes und der Zauberei. Dank ihrer Fähigkeiten als Götter lassen sie ausschnittweise die Geschehnisse um Jörg Jenatsch noch einmal ablaufen, sie befragen Zeugen und beobachten im Jahre 1639 den Versuch Fortunat von Sprecher, Anna Jenatsch-Buol davon zu überzeugen, von einer Verfolgung der Mörder ihres Gatten abzusehen. lm Laufe der Handlung wollen sie klären, wer Jörg Jenatsch umgebracht hat, aber je mehr sie über diese Zeit und die damaligen Handlungsträger erfahren, desto kleiner wird ihr Interesse an einer Klärung. Es geht ihnen nur noch darum, ihre Pflicht als Chronisten zu erledigen. Mehrere Bilder sind ohne Musik, nur Schauspiel, andere beziehen Volkslieder oder an Volkslieder angelehnte Stücke mit ein. Die zentralen Szenen sind gesungen. Das Werk wird zur Hauptsache.in deutscher Sprache aufgeführt; einzelne Teile sind französisch, italienisch und romanisch.

 

Jörg Jenatsch, Pfarrer / Oberst, geboren 1596 in Samedan; gestorben 1639 in Chur studierte Theologie in Zürich und Basel. 1616 Pfarrer in Scharans, später strafversetzt nach Berbenno im Veltlin. 162O nimmt er Abschied vom Pfarramt und wird Militär. 1621 ermordet er seinen Widersacher Pompejus Planta. Er heiratet die Davoserin Anna Buol. 1627 ist er Hauptmann und lässt sich in Davos einbürgern. 1628 bietet er Frankreich seine Dienste an. Er verbringt fast ein Jahr in Venedig, wo er dem französischen Herzog Heinrich Rohan begegnet. Er wird Oberst. 1635 tritt er als evangelischer Pfarrer zum Katholizismus über und wendet sich den Spaniern und Österreichern zu. Mit ihnen verhandelt er über die Rückgabe des Veltlins und die Befreiung der Drei Bünde (Graubündens). Die französischen Truppen müssen das Land verlassen. Am 24. Januar 1639 wird er an einer Fasnachtsbelustigung in Chur von maskierten Männern mit Axthieben erschlagen, eine Rache der Planta. (Aus: Kaspar Jörger, <Davos von A bis Z>)

 

 

Patronatskomitee:
Bundesrat Flavio Cotti
Alt Bundesrat Leon Schlumpf
Ständerat Luregn Mathias Cavelty
Ständerat Ulrich Gadient
Alt Ständeratspräsident Arno Theus
Alt Nationalratspräsident Martin Bundi
Nationalrat Christoph Blocher
Regierungsrat Joachim Caluori
alt Landammann Christian Jost
Landammann Luzius Schmid

 

Organisationskomitee:
Jachen Fratschöl, Präsident
Hans Heim, Leni Henderson-Affolter, Georg Jäger, Hansjürg Künzli-Grauer, Karl Mattli, Christian Mattli, Fredy Pargätzi, Beat Rüttimann, Urs von der Crone, Gertrud Weber

 

 

Leitung:
Musikalische Leitung: Räto Tschupp
Inszenierung: Gian Gianotti
Bühnenbild und Kostüme: Alex Müller
Regieassistenz: Yvonne Kocherhans

 

 

Besetzung:
Chronos – Rudi Riegler
Selene – Leontina Lechmann
Zeuge – Oliver Krättli

Jörg Jenatsch – Christoph Homberger
Anna Jenatsch – Anna Schaffner

Fortunat von Sprecher – Franco Romano
Ulysses von Salis, Saint Simon, Bär – Rico Peterelli
Ulysses von Salis, Xaver, Stephan Gabriel, Tod – Oscar Bingisser
Anna von Salis – Marceline Valdisseri

Pompejus von Planta – Jörg Zinsli
Katharina von Planta, Frau – Barbara Fuchs

Caspar Alexius, Prioleau – Peter Galliard

Blasius Alexander Blech, Stephan Gabriel, Ulrich Buol, A. Planta – Jaap Achterberg
Jakob Anton Vulpius, Christoph Rosenroll, F.von Juvalta, Fausch – Hubert Kempter
Karl Jost, Wilder Mann – Peter Haller
Ludwig Kessler – Michael Ohlhäuser
Nicolaus Rusca – Willi Hüsch
Johann Baptist Prevost, Johann von Tscharner – Walter Krähenbühl
Kaspar Schmid von Grüneck, Niklaus C.von Hohenbalken, Pietro Stampa –  Samuele Hnateck
Jakob Joder Casutt – Christian Kindschi
Pietro Vico – Luzi Kindschi

Christian Rüedi, Bär – Andrej Togni
Teresa Tomasin, Herzogin – Regine Jakobi
Mengia – Ruth Bezzola

Giusepp, Joseph, Giachen Flurin, Quartett – Duri Bezzola
Johann Peter Guler, Hauptmann Zeggin – Fridtjof Stolzenwald
Gallus Rieder, Ludwig, Niccolo Vieceli, Maske – Hanspeter Preisig
Leutnant Gernsbach, Gian Clavuot, Maske – Gion Caplazi
Anton – Matthias Schadock

Verena Meyer-Jost – Barbara Sutter
Oberst Ruinelli, Rudolf von Travers – Clo Bisaz
Duc de Rohan, Wolf – Alvin Muoth
Otto Julius von Schauenstein, Lecques, Pantalone – Paolo Vignoli
D’Estampes – Claude Monnard

Johann Michel, Quartett – Florian Sprecher
Thys Berger, Quartett – Herbert Mani
Luzi Capeder – Michael Barnbeck
Carlo Cortin – Giuseppe Stanga

Fuchs, Quartett – Christian Demont
Claudia, Hexe – Annemarie Burkhard
Barbla, Hexe – Theresa Lehmann
Silvia, Hexe – Christa Mosimann
Nase – Sara Maurer

Darsteller/innen und Bewegungsgruppen, Volk:
Laienspieler und Kinder aus der Region Davos


Choristen aus folgenden Chören und Regionen:
Basel Madrigalisten (Leitung Fritz Näf)
Albula (Leitung Rico Peterelli)
Chur (Leitung Rico Peterelli)
Davos Männerchor (Leitung Martin Berger)
Davos Singkreis (Leitung Klaus Bergamin)
Davos Kinderchor (Leitung Peter Conrad)
Engadin (Leitung Frieder Neunhoeffer)

 

Orchester 1:
Stephan Diethelm , Schlagzeug
Matthias Eser, Schlagzeug
Max Hübscher, Tompete
Domenic Janett, Saxophon
Josias Just, Klarinette
Reinhard Ormanns, Kontrabass
Lorenz Raths , Horn
Peter Salomon, Klavier
Christina Vital, Flöte
Martin Zimmermann, Saxophon

Orchester 2 bis 5:
Iso Albin , Posaune
Patrick Berger, 2. Trompete
Clot Buchli, Klarinette
Carmen Erb, Schlagzeug
Armin Kölbli, 1. Trompete
Walter Krebs, 3. Posaune
Curdin Lansel , 2. Posaune
Franco Mettler, Bariton-Sax.
Fredi Olbrecht, Schlagzeug
Jürg Schneider, 3. Trompete
Daniel Spichtig, Schlagzeug
Matthias Stöckli, Schlagzeug
Andrea Thöny, Kontrabass

sowie die Musikgesellschaft und Jugendmusik Davos,
Leitung: René Sutter

 

Technik:
Bühne: Adrian Fry (Bühnenmeister), Reto Minsch, Katrin Schlatter, Christoph Schlegel

Beleuchtung: Adrian Fry, Rolf Derrer DELUX Zürich, Klibühni Chur, Teatro della Svizzera Italiana Bellinzona, Sommertheater Schaffhausen, Alex Müller Dörflingen

Kostümatelier: Jean Duntz (Gewandmeister), Christa Pekarek (Assistenz), Reni Boll, Eva Collenberg, Kirsten Kray, Martha Morandi, Julia Schneckenburger, Rebecca Zeller

Masken: Martina Altermatt

und viele freiwillige Helferinnen und Helfer aus Davos

 

Texte, Organisation:
Übersetzungen: Gian Gianotti, Tista Murk, Marguerite Siegrist
Korrektor: Artur Brückmann
Präsident: Jachen Fratschöl
Sekretariat: Jacobina Knölle

 

 

 

Fotos   ©  Foto Holliger, Davos   ©  Hans Furter, Davos   ©  Max Pfister, Amden

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>>>  Weitere Fotos

 

 

 

 

 

Pressestimmen: 

>>>  Ausschreibung an die Davoser Bevölkerung  Davoser Zeitung, Jachen Fratschöl  9.12.88
>>>  ‘Bündner Wirren’ auf gigantischer Festspielbühne”  Bündner Zeitung, Gisela Kuoni  3.5.89
>>>  Wie die Eishalle zum gigantischen Theater wird  Bündner Zeitung, GK.  25.5.89
>>>  ‘Scumpigls grischuns’ a Tavo, Martin Derungs  Fögl Ladin, Leni Henderson-Affolter, tr. bck  6.6.89
>>>  Eine historisch wichtige Zeit wird inszeniert  Glarner Nachrichten, Myrta Giovanoli, Leni Henderson-Affolter  16.6.89
>>>  Ein historisches Festspiel gegen die Gewalt  Bündner Zeitung, Leni Henderson-Affolter  22.6.89
>>>  Davos, ‘Bündner Wirren’ erobern die Eishalle  SonntagsZeitung, Eva Neugebauer  25.6.89
>>>  Bündner Wirren  Bündner Zeitung Andy Mettler  29.6.89
>>>  Eine ganze Talschaft im Spiel einbezogen  Bündner Zeitung, GK.  29.6.89
>>>  Jörg Jenatsch ungeschminkt darstellen  Bündner Tagblatt, Erwin Wyss  1.7.89
>>>  Bündner als Spielball höherer Mächte  Tages Anzeiger Thomas Meyer  3.7.89
>>>  ‘Bündner Wirren’: Die Uraufführung  Bündner Zeitung, am  3.7.89
>>>  ‘Bündner Wirren’, Szenen um Jenatsch in Davos uraufgeführt”  Bündner Zeitung, am  3.7.89
>>>  Davoser Eishalle wurde Opernhaus  Bündner Tagblatt  3.7.89
>>>  Davoser ‘Bündner Wirren’ waren ein Erfolg  Bündner Zeitung, am.  4.7.89
>>>  Jenatsch und Galliard  BZ, Bündner Woche, sol.  4.7.89
>>>  Bündner Wirren, Ein fast tollkühnes Ereignis in der Davoser Eishalle  Davoser Zeitung, Hans Zimmermann  4.7.89
>>>  Davos erlebte ‘Bündner Wirren’  Glarner Nachrichten, Myrta Giovanoli  6.7.89
>>>  Gesungenes Kaleidoskop, Jenatsch-Oper in Davos  Die Weltwoche, Werner Catrina  6.7.89
>>>  Kopf der Woche  Davoser Zeitung, DZ.  7.7.89
>>>  Vielfältiges Bild einer Epoche  NZZ, mgi.  7.7.89
>>>  Brief an die Davoserei  Davoser Zeitung, Jakob Kessler, Wolfgang  8.7.89
>>>  Die Walser feiern Davos  Bündner Tagblatt  4.9.89
>>>  ‘Scumpigls grischuns’ a Tavo, Markus Schmid  Fögl Ladin, Leni Henderson-Affolter  9.10.89

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Delius, ROMEO UND JULIA

1987     O / D

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Plakat: Heinz Jost

 

 

Frederick Delius: ROMEO UND JULIA, Oper
Stadttheater Bern, Philippe de Bros

Frederick Delius: Romeo und Julia auf dem Dorfe
Lyrisches Drama in sechs Bildern nach Gottfried Kellers gleichnamiger Novelle
Stadttheater Bern, Direktion Philippe de Bros

Premiere: 6. September 1987    (Schweizerische Erstaufführung)

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Dargeboten dem Zuschauer
werden heute
Liebende, Ausgestossene.

Liebe und Leben Suchende.

Gian Gianotti
September 1987

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Musikalische Leitung – Roderick Brydon
Inszenierung – Gian Gianotti
Bühnenbild und Kostüme – Paolo Bernardi
Chorleitung – Anton Knüsel

Chor des Stadttheaters Bern
Berner Symphonieorchester
Musikalische Einstudierung – Krassimira Hristova, Klaus Scheibenpflug
Regieassistenz – Michael Herzberg
Regiehospitanz – Irene Weber

Aufführungsrechte – Boosey&Hawkes, London

Besetzung:

Manz, reicher Bauer – Ulrich Studer
Marti, reicher Bauer – Joachim Schorn
Sali, Marzens Sohn – John Janssen
Vreli, Martis Tochter – Barbara Fuchs
Sali als Kind – Nando Brügger
Vreli als Kind – Dorothea Gilgen

Der Schwarze Geiger – Josip Lesaja
Erster Bauer – Jos Hendrix
Zweiter Bauer – Andrzej Poraska
Erste Bäuerin – Eszter Gosztonyi
Zweite Bäuerin – Edith Elmet
Dritte Bäuerin – Magdolna Radics

Pfefferkuchenfrau – Brigitte Imber
Glücksradfrau – Gazyna Szklanecka
Schmuckwarenfrau – Gabriele Bieri
Possenreisser – Jorge Anton
Karussellmann – Rainer Weiss
Schiessbudenmann – Djahanshah Barsin

Das schlanke Mädchen, Vagabundin – Ingrid Habermann
Das wilde Mädchen, Vagabundin – Nina Szabo
Der arme Hornist, Vagabund – Wolf Appel
Der bucklige Bassgeiger – Fred Stachel

Erster Schiffer – Ulrich Studer
Zweiter Schiffer – Joachim Schorn
Dritter Schiffer – Jorge Anton

Spielende Kinder – Barbara Lutstorf, Yves Zimmermann

Artisten – Claire Grünig, Petra Kruger, Lena Ramseier, Thomas Leuenberger, Schang Meier, Brigitta Weber

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Fotos: Michael von Graffenried

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Das Programmheft:
>>>    Delius, Romeo und Julia auf dem Dorfe      pdf, 20 Seiten

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Pressestimmen:

>>>  Seldwyla im Nirgendwo,  Die Weltwoche, Rolf Urs Ringger  10.9.1987 
>>>  Ein traurig Spiel von der Liebe  NZZ, df.  10.9.1987
>>>  Romeo und Julia auf dem Dorfe  Radio DRS 2, Michel Schär
>>>  Poetisches, tragisches Spiel von der Liebe  Opernwelt, Gerold Fierz   November 1987
>>>  Liebe und Tod als unablässiger Klangstrom  Luzerner Tagblatt, Fritz Schaub  24.9.87
>>>  Romeo und Julia, in Bern als Oper  ANNABELLE, Ruth Werfel  15.9.87
>>>  Glatt und kahl  Basler Zeitung, John P. MacKeown  10.9.87
>>>  Romeo und Julia auf dem Dorfe  Vaterland, Beatrice Eichmann-Leutenegger  9.9.87
>>>  Zwei reine Toren tummeln sich in den Tod  Bündner Zeitung, Andrea Meuli  9.9.87
>>>  Ohne nachhaltige Wirkung  Berner Tagwacht, Heinz Schütz  9.9.87
>>>  Schweizer Postkartenidylle zwischen Wagner und Grieg  Berner Zeitung,  8.9.87
>>>  Klangvoll strömendes Naturgefühl  Der Bund, M.F.  8.9.87
>>>  Die Oper schauspielhafter machen  Berner Zeitung, Roland Maurer  8.9.87

 

 

 

Derungs Gion Antoni, IL CERCHEL MAGIC

1986     O / RR  s

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Fotos: Peter de Jong

Gion Antoni Derungs: IL CERCHEL MAGIC
Erste rätoromanische Oper, Uraufführung

 

Gion Antoni Derungs: IL CERCHEL MAGIC, Oper
Libretto: Lothar Deplazes

 

Öffentliche Generalprobe: 29. Mai
Premiere: 30. Mai 1986, Uraufführung
Weitere Aufführungen: 31. Mai, 1. Juni, im Stadttheater Chur

Orchester: Südwestdeutsche Philharmonie, Konstanz

 

Direcziun / Musikalische Leitung: Hans Peter Rechsteiner
Inszenierung: Gian Gianotti
Ausstattung, Kostüme: Alex Müller
Beleuchtung: Adrian Fry
Kostüm-Atelier: Madlaina Gmür
Masken: Jean Duntz

Choreinstudierung: Hans Peter Rechsteiner, Gion Antoni Derungs, Claudio Steier
Korrepetition: Elisabeth Deplazes, Gion Antoni Derungs
Choreographie: Manuela Burkhard

Medien: Heidi Derungs
Projektleitung: Gion Antoni und Susi Derungs

Patronat: Lia Rumantscha, LR

 

Besetzung:

Cont / Graf: Michael Jäger
Prenci tgietschen / Roter Prinz: Reto Canclini
Cauvitg / Dorfvorsteher: Armin Caduff
Ina dunna / eine Frau: Stefania Huonder
Dunschala, feglia dil cont / Tochter des Grafen: Sharon Gross

Retg digl uaul / Waldkönig: Jachen Janett
Um selvadi / Wilder Mann: Rico Peterelli
Ina diala / eine Fee: Stefania Huonder

Andriu, in mat / ein Jüngling: Peter Galliard
Mierta, ina Giuvna: Stefania Huonder

Saltunzs / Tänzer: Dunna Hänni-Silva, Alexis Georgiu

 

Chor:

Sopran
Margrita Deplazes-Derungs, Albertina Derungs, Marianne Dietrich, Cornelia Meier, Heidi Müller-Rose, Irene Simeon, Jacqueline Spinas, Domenica Steier, Brida Stgier, Jovita Valier

Alt
Emilia Alig-Schaniel, Miriam Berther, Elisabeth Deplazes, Susy Derungs, Anny Frank, Annamaria Schlosser, Petra Uffer, Martina Vincenz-Riedi, Olinda Tschalèr, Ursula Zanoni

Tenor
Iso Albin, Mario Candrian, Ruedi Collenberg, Rest Luis Deplazes, Giusep Schwarz, René Siegenthaler, Werner Solèr, Rico Tambornino, Rest Giusep Tuor, Robert Wolf

Bass
Duri Alig, Remo Arpagaus, Gieri Cadruvi, Nicolaus Camenisch, Curdin Casaulta, Carli Elvedi, Francestg Friberg, Claudio Steier, Gion Gieri Tuor

 

Cor d’affons / Kinderchor:
Christian Andri, Luzia Bertogg, Katrin Brändli, Stefania Brun, Rebecca Buchmüller, Bettina Decasper, Flurina Derungs, Fränzi Derungs, Petra Engi, Silvana Kohler, Eveline Muggli, Martina Marti, Michaela Pelican, Andrea Peterelli, Sandra Peterelli, Gregor Probst, Barbara Rechsteiner, Stefania Rechsteiner, Patric Schalmo, Markus Schwarz, Monika Schwarz, Giana Signorell, Ursina Spescha, Sonja Stutzer, Daniel Solèr, Sandra Solèr, Rosita Vinzap, Jörg Weyermann, René Weyermann

 

Technische Mitarbeiter/innen:
Graziella Bowald, Giacum Caduff, Hans Vogel

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Fotos: Peter de Jong

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gian Gianotti, Eine Erinnerung als Nachruf an die Arbeit mit   >>>  Gion Antoni Derungs

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Pressestimmen:

>>>  Pressespiegel  Bündfner Zeitung, gu.  24.6.86
>>>  La magïa d’üna ouvra d’art grandiusa,  mm.  13.6.86
>>>  Die erste rätoromanische Oper,  Rheinische Volkszeitung  7.6.86
>>>  Premiera dil Cerchel magic da Gion Antoni Derungs  La Casa Paterna  6.6.86
>>>  In Chur wird ein Ausbruchsversuch durchgespielt,  Weltwoche Theo Candinas,  5.6.86
>>>  Erste Oper im surselvischen Idiom gesungen,  Luzerner Neue Nachrichten, Marika de Martinis  4.6.86
>>>  Das Land des roten Fürsten,  Südkurier, Dietmar Müller,  3.6.86
>>>  Il cerchel magic,  Thomas Gartmann,  3.6.86
>>>  Frevel an der Natur,  St.Galler Tagblatt, Thomas Meyer  2.6.86
>>>  Ein magischer Sprachkreis, Tages Anzeiger,  Thomas Meyer  2.6.86
>>>  Zeitgemässe Oper, Erlösung ist nicht so einfach,  Hansueli Moser-Ehinger  31.5.86
>>>  Il Chercel Magic,  Michel Schär, Radio DRS2,  1.6.86 – pdf
>>>  Uraufführung einer Oper von Gion Antoni Derungs in Chur,  NZZ df.  31.5.86
>>>  Il tschierchel magic, Prüma opera rumantscha,  Fögl Ladin bkc  27.5.86
>>>  Il cerchel magic als historisches Ereignis,  Bündner Tagblatt, T.M.  31.5.86
>>>  Erster Jubel für ein aufwendiges Gemeinschaftswerk,  Bündner Zeitung P.A.  31.5.86
>>>  Die erste Oper in rätoromanischer Sprache,  Der Bund, -tt-  31.5.86
>>>  Jeder Sänger sollte ein Mal eine Oper singen,  Bündner Zeitung gu.  24.5.86
>>>  Fluch des Waldfrevels – eine alte Sage aktualisiert,  Bündner Zeitung, Heidi Derungs-Brücker  17.5.86
>>>  2000 Meter Stoff verarbeitet,  Bündner Monopoly  14.5.86
>>>  Erweiterte Sage der Schlossdame als Oper,  Monatsbulletin Chur  10.5.86
>>>  Il cerchel magic, Noch zwei Monate bis zur Premiere,  Bündner Zeitung Heidi Derungs-Brücker  2.4.86
>>>  Die erste romanische Oper nimmt Form an,  Bündner Tagblatt, Hansueli Moser-Ehinger  2.4.86