Delius, ROMEO UND JULIA

1987     O / D

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Plakat: Heinz Jost

 

 

Frederick Delius: ROMEO UND JULIA, Oper
Stadttheater Bern, Philippe de Bros

Frederick Delius: Romeo und Julia auf dem Dorfe
Lyrisches Drama in sechs Bildern nach Gottfried Kellers gleichnamiger Novelle
Stadttheater Bern, Direktion Philippe de Bros

Premiere: 6. September 1987    (Schweizerische Erstaufführung)

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Dargeboten dem Zuschauer
werden heute
Liebende, Ausgestossene.

Liebe und Leben Suchende.

Gian Gianotti
September 1987

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Musikalische Leitung – Roderick Brydon
Inszenierung – Gian Gianotti
Bühnenbild und Kostüme – Paolo Bernardi
Chorleitung – Anton Knüsel

Chor des Stadttheaters Bern
Berner Symphonieorchester
Musikalische Einstudierung – Krassimira Hristova, Klaus Scheibenpflug
Regieassistenz – Michael Herzberg
Regiehospitanz – Irene Weber

Aufführungsrechte – Boosey&Hawkes, London

Besetzung:

Manz, reicher Bauer – Ulrich Studer
Marti, reicher Bauer – Joachim Schorn
Sali, Marzens Sohn – John Janssen
Vreli, Martis Tochter – Barbara Fuchs
Sali als Kind – Nando Brügger
Vreli als Kind – Dorothea Gilgen

Der Schwarze Geiger – Josip Lesaja
Erster Bauer – Jos Hendrix
Zweiter Bauer – Andrzej Poraska
Erste Bäuerin – Eszter Gosztonyi
Zweite Bäuerin – Edith Elmet
Dritte Bäuerin – Magdolna Radics

Pfefferkuchenfrau – Brigitte Imber
Glücksradfrau – Gazyna Szklanecka
Schmuckwarenfrau – Gabriele Bieri
Possenreisser – Jorge Anton
Karussellmann – Rainer Weiss
Schiessbudenmann – Djahanshah Barsin

Das schlanke Mädchen, Vagabundin – Ingrid Habermann
Das wilde Mädchen, Vagabundin – Nina Szabo
Der arme Hornist, Vagabund – Wolf Appel
Der bucklige Bassgeiger – Fred Stachel

Erster Schiffer – Ulrich Studer
Zweiter Schiffer – Joachim Schorn
Dritter Schiffer – Jorge Anton

Spielende Kinder – Barbara Lutstorf, Yves Zimmermann

Artisten – Claire Grünig, Petra Kruger, Lena Ramseier, Thomas Leuenberger, Schang Meier, Brigitta Weber

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Fotos: Michael von Graffenried

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Das Programmheft:
>>>    Delius, Romeo und Julia auf dem Dorfe      pdf, 20 Seiten

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Pressestimmen:

>>>  Seldwyla im Nirgendwo,  Die Weltwoche, Rolf Urs Ringger  10.9.1987 
>>>  Ein traurig Spiel von der Liebe  NZZ, df.  10.9.1987
>>>  Romeo und Julia auf dem Dorfe  Radio DRS 2, Michel Schär
>>>  Poetisches, tragisches Spiel von der Liebe  Opernwelt, Gerold Fierz   November 1987
>>>  Liebe und Tod als unablässiger Klangstrom  Luzerner Tagblatt, Fritz Schaub  24.9.87
>>>  Romeo und Julia, in Bern als Oper  ANNABELLE, Ruth Werfel  15.9.87
>>>  Glatt und kahl  Basler Zeitung, John P. MacKeown  10.9.87
>>>  Romeo und Julia auf dem Dorfe  Vaterland, Beatrice Eichmann-Leutenegger  9.9.87
>>>  Zwei reine Toren tummeln sich in den Tod  Bündner Zeitung, Andrea Meuli  9.9.87
>>>  Ohne nachhaltige Wirkung  Berner Tagwacht, Heinz Schütz  9.9.87
>>>  Schweizer Postkartenidylle zwischen Wagner und Grieg  Berner Zeitung,  8.9.87
>>>  Klangvoll strömendes Naturgefühl  Der Bund, M.F.  8.9.87
>>>  Die Oper schauspielhafter machen  Berner Zeitung, Roland Maurer  8.9.87

 

 

 

Goldoni, DIE VERLIEBTEN

1987     S / D / EA

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Plakat-Skizze: Gian Gianotti

Goldoni/Eigenproduktion: DIE VERLIEBTEN
TZ Winterthur, Reinhart Spörri

 

Carlo Goldoni: Die Verliebten
Gl’innamorati, in der Übersetzung von Gian Gianotti

Theater für den Kanton Zürich, TZ
Direktion: Reinhart Spörri

Premiere: 23. Juni 1987

 

Inszenierung und Bild: – Gian Gianotti
Musik – Reto Senn
Kostüme – Iris Caspar
Bühne – Markus Schmid
Masken – Max Furrer

Produktionsleitung – Alex Thoma, Susanne Rüdisühli
Bühnenmeister – Ueli Binggeli, Michael Minder
Beleuchtung – Ueli Dickenmann

Bühnenbildherstellung: Werkstätten des Theaters, Günter Belz, Kurt Wipf

© Rechte: Gian Gianotti

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Der Autor – dem Leser (vor 1787):

Es gibt wenig Komödien, in denen keine Verliebten vorkommen, und in fast jeder davon ist die (ehrliche Liebe) die Haupttriebkraft der komischen Aktion. Diese Komödie “GL’ INNAMORATI”, muss also eine heftigere Liebe darstellen als alle anderen.

Zwei Personen lieben sich treu und gänzlich, und sie sollten froh sein, umso mehr ich ihnen keine Hindernisse für ihre Sehnsüchte eingebaut habe, nur die wahnsinnige Eifersucht, die in unserem Italien zur Hauptplage der liebenden Helden geworden ist, die Heiterkeit betrübt und Gewitter auch mitten im Frieden aufkommen lässt.

Um die Charaktere der wirklich Liebenden, von der Leiden schaft faszinierten, besser darzustellen, sollte man sie leicht und fantastisch spielen. Die Gründe ihrer eifersüchtigen Verdächtigungen sollten fast unvernünftig erscheinen, um eine Schwäche, die die Welt beunruhigt, mehr und mehr lächerlich erscheinen zu lassen -. eine Schwäche, die wahnsinnig macht. wenn man sich nicht zeitig genug davor in Acht nehmen oder sie mässigen kann.

Sich Faustschläge auf den Kopf geben, sich die Kleider zerreissen, sich das Leben nehmen wollen, das sind alles (Galanterien dieser freundlichen Liebe). Der Liebhaber, der von solcher Liebe erfasst, der sich mit dem Messer verletzen will, ist keine Romanfigur. Mit eigenen Augen habe ich Beispiele gesehen, und wenn ich mich nicht schämen würde, könnte ich auch sagen bei wem …

Arme unbesonnene Jugend! Sich wegen Liebe quälen! Balsam in Gift verwandeln wollen! Wahnsinn, Wahnsinn! Jugend: erkenne dich in diesen Verliebten, lach über sie, und tu nicht so, dass man über dich lachen muss.

Carlo Goldoni, 1707-1793

 

 

 

Das Programmheft
>>>   Goldoni, Die Verliebten    pdf, 9 Seiten

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Pressestimmen:

>>>  Goldoni-Premiere fiel ins Wasser  Tages Anzeiger, stk.  25.6.87
>>>  Pantalones Witz im Regen entzünden  Bündner Zeitung, Günther Fässler  25.6.87
>>>  Eine deftige italienische Posse  ZO-Magazin, ac.  19.6.87
>>>  Amore, questo amore  Züri-tip, Martin Beglinger  19.6.87

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